Maleen Butterbrodt gewinnt Maschseetriathlon

Ganz anders als erwartet lief für Maleen Butterbrodt der Maschseetriathlon am 5.September 2015. Für die 18-Jährige war es die erste Olympische Distanz überhaupt und daher formulierte sie ganz bescheiden ihr Ziel, was hieß, „einfach ankommen, ohne einzubrechen…“. Dass sie aufgrund des in dieser Saison kontinuierlichen triathlonspezifischen Trainings topfit ist, war ihr eigentlich klar. Schließlich verlief die Saison für sie bei vielen nationalen Vergleichswettkämpfen richtig gut mit eindeutiger Tendenz nach oben. Mit gesundem Selbstbewusstsein, gleichzeitig aber mit einem aufgrund der für sie ungewohnt langen Strecke mulmigen Gefühl, begab sie sich dann um die Mittagszeit in den Maschsee. Nur etwas über eine Minute nach dem ersten Mann beendete sie zum Erstaunen der Zuschauer die erste Disziplin. Das Radfahren fand schließlich durch den immer wieder einsetzenden Starkregen und den heftigen Wind unter erschwerten Bedingungen statt. Im Gegensatz zu den nationalen Wettkämpfen, wo das Windschattenfahren freigegeben ist, war Maleen jetzt ganz auf sich alleine gestellt und musste sich immer wieder selbst in den Hintern treten, nicht zu langsam zu werden. Dies hat offenbar gut funktioniert, denn sie legte am Ende einen glatten Start-Ziel-Sieg hin, worüber sie sich natürlich riesig freute.
Ebenfalls auf der Olympischen Distanz finishte Peter Anker und beim Sprinttriathlon, der am Vormittag ausgetragen wurde, starteten von Eintracht Alexander Romanowski und seine Tochter Janina.

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