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Zell am See: 14.3 statt 70.3

Herliches Sommerwetter und ein Alpenpanorama, das sich im kristallklaren Wasser spiegelt – so stellten sich Andreas, Jürgen, Kirstin, Matthias und Susanne ihren Saisonhöhepunkt beim Ironman 70.3 in Zell am See vor. Leider entstanden die obigen Aufnahmen in den Tagen nach dem Wettkampf. Denn ausgerechnet am Rennwochenende gab es einen Wettereinbruch mit Temperatursturz und Dauerregen, der seinen unrühmlichen Höhepunkt in der Nacht unmittelbar vor dem Wettkampf fand. Schon in den frühen Morgenstunden des Renntages verbreiteten sich erste Gerüchte über Schnee auf dem Filzensattel, dem höchsten Punkt der Radstrecke, so dass nur noch Andreas und Matthias an den Start gehen wollten, in der Hoffnung, dass sich die Situation bis zum Mittag beruhigen würde.

Doch angesichts der widrigen Bedingungen sah sich der Veranstalter zum Handeln gezwungen: Durch Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt auf dem Filzensattel sowie Gefahr durch ablaufendes Wasser im Tal konnte die Radstrecke aus Sicherheitsgründen nicht freigegeben werden. Durch Streichen der 90 km langen Radstrecke hatten die Athleten nunmehr nur noch 14.3 Meilen schwimmend beziehungsweise laufend zu absolvieren. Mit Durchsagen wie „Swim, Run, Fun!“ bemühten sich die Veranstalter, die Athleten bei Laune zu halten, und tatsächlich sah man nur vereinzelt Teilnehmer, die sich komplett aus dem Rennen zurückzogen. Durch die Entschärfung des Rennens entschlossen sich auch alle fünf Hildesheimer für einen Start, so dass das Wochenende für alle ein halbwegs versöhnliches Ende fand.

Überraschungssieg in Peine

Janina und Kirstin

Janina und Kirstin

Mit insgesamt acht Startern traten Eintrachts Triathleten am 17.6. beim Peiner Triathlon über Volks- und Kurzdistanz an und konnten sich über ein tolles Mannschaftsergebnis freuen. Für die größte Überraschung sorgte die jüngste Starterin, Janina Romanowski: Bei ihrer Kurzdistanzpremiere schwamm, fuhr und lief Janina in einer Zeit von 2:32:10 Stunden gleich auf den ersten Platz. Kirstin Geisler als Siebte komplettierte das gute Ergebnis der Damen.

Für die Herren lief es ebenfalls rund: Matthias Kirschner (2. Platz, 2:12:42), Tobias Butterbrodt (3., 2:13:50), Andreas Wehrmaker (39., 2:30:26) und Alexander Romanowski (56., 2:34:53) gewannen mit einem Vorsprung von über einer halben Stunde die Mannschaftswertung in der Kurzdistanz. Damit sind dank der Sponsoren des Peiner Triathlons auch die Getränke für das nächste Grillfest gesichert!

Eintracht wird Zweiter in Limmer

Eintrachts Herrenteam startete beim Verbandsligaauftakt in Limmer mit einem guten zweiten Platz in die neue Saison. Tobias Butterbrodt als Gesamtzweiter, Matthias Kirschner (3.), Thomas Lösche (20.) und David Bittner (25.) kamen mit ihren Platzierungen in die Teamwertung. Mit 50 Punkten haben die Eintrachtler nur 10 Punkten Rückstand auf den führenden VfB Fallersleben. Hildesheims Damen erreichten in Limmer einen guten fünften Rang.

O-See Triathlon: Neulinge auf der Mitteldistanz

Noch eine Runde!

Nur noch eine Runde!

Geschafft!

Geschafft!

„Sowas mache ich nicht nochmal!“ war einer der ersten Sätze von Hendrik Kruppa nach Überqueren der Ziellinie. Gerade hatte er beim O-See Triathlon in Ülzen seine erste Mitteldistanz absolviert. Verletztungsbedingt konnte er vorab kaum trainieren, so dass die insgesamt 113 km, die schwimmend (1,9), radfahrend (90) und laufend (21,1) zu absolvieren waren, zu einer echten Mammutaufgabe wurden. Hendrik ließ es daher ruhig angehen, war mit seinen Zwischenzeiten beim Schwimmen und Radfahren aber dennoch zufrieden. Beim Laufen jedoch merkte er die fehlenden Trainingskilometer deutlich und war mehrfach kurz vor dem Aufgeben. Doch Hendrik zeigte Nehmerqualitäten, ließ sich von anderen Läufern und Streckenposten motivieren, und erreichte schließlich nach 6:39:05 Stunden erschöpft, aber zurecht stolz, die Zielline!

Auch für Matthias Kirschner ging es in Ülzen erstmalig auf die Mitteldistanz. Im Gegensatz zu Hendrik hatte er aber viel Zeit in die Vorbereitung investiert. Um keinen Einbruch zu riskieren, ging Matthias das Rennen vor allem beim Radfahren kontrolliert an. Auch beim abschließenden Halbmarathon behielt er auf den ersten sieben Laufrunden Reserven, um auf der letzten Runde noch einmal richtig Gas zu geben! Vor allem aufgrund des starken Laufsplits (1:26:34) erkämpfte sich Matthias noch den 17. Platz und kam nach 4:31:16 Stunden ins Ziel.

Neben Hendrik und Matthias startete auch Stefan Clever in Ülzen, allerdings auf zeitgleich veranstalteten Kurzdistanz. Dabei holte er mit einer Zeit von 2:33:21 Stunden einen guten achten Platz!