Zell am See: 14.3 statt 70.3

Herliches Sommerwetter und ein Alpenpanorama, das sich im kristallklaren Wasser spiegelt – so stellten sich Andreas, Jürgen, Kirstin, Matthias und Susanne ihren Saisonhöhepunkt beim Ironman 70.3 in Zell am See vor. Leider entstanden die obigen Aufnahmen in den Tagen nach dem Wettkampf. Denn ausgerechnet am Rennwochenende gab es einen Wettereinbruch mit Temperatursturz und Dauerregen, der seinen unrühmlichen Höhepunkt in der Nacht unmittelbar vor dem Wettkampf fand. Schon in den frühen Morgenstunden des Renntages verbreiteten sich erste Gerüchte über Schnee auf dem Filzensattel, dem höchsten Punkt der Radstrecke, so dass nur noch Andreas und Matthias an den Start gehen wollten, in der Hoffnung, dass sich die Situation bis zum Mittag beruhigen würde.

Doch angesichts der widrigen Bedingungen sah sich der Veranstalter zum Handeln gezwungen: Durch Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt auf dem Filzensattel sowie Gefahr durch ablaufendes Wasser im Tal konnte die Radstrecke aus Sicherheitsgründen nicht freigegeben werden. Durch Streichen der 90 km langen Radstrecke hatten die Athleten nunmehr nur noch 14.3 Meilen schwimmend beziehungsweise laufend zu absolvieren. Mit Durchsagen wie „Swim, Run, Fun!“ bemühten sich die Veranstalter, die Athleten bei Laune zu halten, und tatsächlich sah man nur vereinzelt Teilnehmer, die sich komplett aus dem Rennen zurückzogen. Durch die Entschärfung des Rennens entschlossen sich auch alle fünf Hildesheimer für einen Start, so dass das Wochenende für alle ein halbwegs versöhnliches Ende fand.

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